HYPNOSYSTEMIK
HYPNO-
SYSTEMIK
Wahrnehmen. Verstehen. Möglichkeiten erweitern.
Wenn Belastungen zu viel Raum einnehmen.
Manchmal wissen wir eigentlich sehr viel – und haben trotzdem gerade keinen Zugang dazu.
Unter Stress oder in herausfordernden Situationen kann sich unsere Aufmerksamkeit verengen. Das Problem rückt in den Vordergrund, während eigene Stärken, Erfahrungen und andere Möglichkeiten schwerer zugänglich werden.
Hier setzt mein hypnosystemischer Ansatz an: mit einem neugierigen und wertschätzenden Blick darauf, was gerade geschieht, wie es sich verstehen lässt und was stattdessen entstehen soll.
Was bedeutet Hypnosystemik?
Der von Dr. Gunther Schmidt entwickelte hypnosystemische Ansatz verbindet systemisches Denken mit Prinzipien der Hypnotherapie nach Milton Erickson.
Im Mittelpunkt steht die Annahme, dass Menschen über vielfältige Fähigkeiten, Erfahrungen und Lösungsmöglichkeiten verfügen – auch wenn diese in schwierigen Situationen nicht immer zugänglich sind.
Dabei betrachte ich nicht nur Gedanken und Entscheidungen, sondern auch Gefühle, Körperwahrnehmungen, innere Bilder und unwillkürliche Prozesse. Gleichzeitig beziehe ich das Umfeld mit ein: Beziehungen, Familie, Beruf, Teams und Organisationen können Herausforderungen beeinflussen und zugleich wichtige Ressourcen sein.
Den Blick wieder erweitern
Je stärker sich unsere Aufmerksamkeit auf ein Problem richtet, desto weniger sehen wir manchmal, was ebenfalls möglich ist.
Deshalb frage ich nicht nur:
Was funktioniert gerade nicht?
Sondern auch:
Was soll stattdessen entstehen?
Was gelingt vielleicht bereits ein wenig?
Welche Fähigkeiten und Erfahrungen könnten hilfreich sein?
So kann sich der Blick vom vermeintlich Unveränderbaren hin zu neuen Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten öffnen.
Probleme mit Wertschätzung betrachten
Auch belastende Verhaltensweisen oder Reaktionen müssen nicht vorschnell bekämpft werden.
Ich schaue gemeinsam mit dir darauf, welche Funktion eine bisherige Strategie vielleicht hatte, welches Bedürfnis dahinterstehen könnte und ob sie heute noch passend ist.
Denn was früher hilfreich war, kann in einer veränderten Lebenssituation möglicherweise nicht mehr funktionieren.
Ein wertschätzender Blick bedeutet dabei nicht, Schwierigkeiten kleinzureden. Er kann helfen, sich selbst besser zu verstehen und wieder mehr Wahlmöglichkeiten zu entwickeln.
Wie hypnosystemisches Arbeiten aussehen kann
Wie hypno-
systemisches Arbeiten aussehen kann
Welche Methoden sinnvoll sind, richtet sich nach dir, deinem Anliegen und deiner aktuellen Situation.
Systemische Fragen und Perspektivwechsel
Arbeit mit inneren Anteilen und Mustern
Ressourcen- und lösungsorientierte Übungen
Imagination und hypnotherapeutische Elemente
Körperwahrnehmung und achtsames Erleben
Eine Haltung, die meine Arbeit prägt
Hypnosystemik ist für mich mehr als eine Sammlung von Methoden. Sie prägt meinen Blick auf Menschen, Beziehungen und Veränderung.
Nicht vorschnell:
Was stimmt hier nicht?
Sondern:
Was geschieht gerade?
Wie lässt es sich verstehen?
Was soll stattdessen entstehen?
Was könnte dabei hilfreich sein?
Wahrnehmen. Verstehen. Möglichkeiten erweitern.
Hypnosystemik in meiner Arbeit
Die hypnosystemische Haltung fließt in unterschiedliche Bereiche meiner Arbeit ein:
Coaching & persönliche Entwicklung
Psychotherapie
Organisations-entwicklung
Fachlicher Austausch & Netzwerk
Ich bin Mitglied im Netzwerk sysTelios Transfer, einem Netzwerk von Therapeut, Coaches und Berater, die sich der hypnosystemischen Haltung verbunden fühlen und diese in unterschiedlichen beruflichen Kontexten weiterentwickeln.
Der fachliche Austausch, unterschiedliche Perspektiven und die kontinuierliche Auseinandersetzung mit hypnosystemischem Denken sind für mich wertvolle Impulse für meine eigene Arbeit.
Systemisch. Hypnosystemisch. Individuell.
Methoden sind für mich kein Selbstzweck.
Entscheidend ist, was für den jeweiligen Menschen und Kontext hilfreich ist.
Dabei verbinde ich systemisches und hypnosystemisches Arbeiten mit analytischer Klarheit, Empathie und meiner langjährigen Erfahrung aus der Wirtschaft.
Manchmal muss Veränderung nichts völlig Neues schaffen.
Manchmal darf wieder sichtbar werden, was längst da ist.